Kleinere Schmerzen bei LXDE 6.1.1

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Anordnung der Workspaces alias vituellen Desktops

Es ist eigentlich kein Problem, in LXDE 2×2 Workspaces zu haben, wenn der Desktop Switcher unten in der Leiste (im Panel) das unterstützen würde. Man nutzt obconf (Configuration Manager) um 4 Desktops einzustellen und hat entweder ein Panel Plugin, dass die Einstellung macht oder man läd kurz diese C-Datei aus dem openbox-wiki:  https://icculus.org/openbox/tools/setlayout.c und kompiliert sie mit

gcc -lX11 setlayout.c -o sl

und startet mit

./sl 0 2 2 0

Dahinter steckt im Prinzip dieser Befehl:

unsigned long data[4] = [0, 2, 2, 0];
XChangeProperty(XOpenDisplay(NULL), RootWindow(XOpenDisplay(NULL), screen), XInternAtom(XOpenDisplay(NULL), "_NET_DESKTOP_LAYOUT", False), XA_CARDINAL, 32, PropModeReplace, (unsigned char *)&data, 4);

Tastenkombinationen

Screenshot from obkey tool

Screenshot from obkey tool

Ach ja, Tastenkombinationen auf Linux sind immer schwierig, aber im Gegensatz zu Windows nicht unmöglich. Ich habe hier unterschiedliche Desktops installiert, aber ausgerechnet bei LXDE ist keine GUI für diese Einstellungen vorhanden. Man kann sich aber eine hier herunterladen, die im Hintergrund eigentlich eine XML-Datei editiert. Diese Datei liegt irgendwo in ~/.config/openbox/ meist heißt sie rc.xml oder lxde-rc.xml und muss geöffnet werden:

./obkey ~/.config/openbox/lxde-rc.xml
Das Interface ist nicht so toll, aber man kann einfache Befehle hinzufügen, indem man mit „Insert Silbling Keybind“ eine Kombination erzeugt und mit einem Doppelklick auf den Eintrag die Eingabemaske aktiviert. Die folgend gedrückte Kombination wird gespeichert. Einen auszuführenden Befehl erzeugt man auf der rechten Seite mit dem Plusbutton und kann dann je nach Auswahl Parameter eingeben. Der im Screenshot erzeugte Shortcut wirkt sich im XML folgenderweise aus:

    <keybind key="XF86Tools">
      <action name="Execute">
        <command>xscreensaver-command -l</command>
      </action>
    </keybind>

Audio-CD via ffmpeg umwandeln [Snippet]

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Aus aktuellem Anlass, da ich OGG und MP3 brauch, ein Script, das mittels mplayer Titel von der Audio-CD rippt und in beide Formate umwandelt. Außerdem werden vorhandene Dateien überschrieben (-y). Wer das Script weiter verwendet, sollte die Titelanzahl an die CD anpassen (for i in 1..XXX) und eine der beiden ffmpeg-Befehle löschen.

#!/bin/bash
for i in {1..16}
do
mplayer -fs cdda://${i} -ao pcm:file=${i}.wav
ffmpeg -i ${i}.wav -y -acodec libvorbis -aq 10 ${i}.ogg
ffmpeg -i ${i}.wav -y -f mp3 -acodec libmp3lame -ab 192000 -ar 44100 ${i}.mp3
rm ${i}.wav
done

Teile der Ideen stammen auch von hier, hier und hier.

Google futterverbrennt meine Podcasts

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Irgendwie hat Google in letzter Zeit das Abschalten entdeckt und hat darauf hin einen Teil von Feedburner kaputtgemacht. Jedenfalls ist dann eine kleinere bis mittlere Panik bei Podcastern ausgebrochen, die eine Gesundung bei XML-/RSS-Feeds angestoßen hat. Denn falls der Suchmaschinenhersteller (lol) das RSS-Projekt abstellen sollte, wären viele Podcaster und Newsseiten ohne Plattform, auf die sie sich lange verlassen haben. Ganz verstanden habe ich das nie, jedenfalls ändern nun reihenweise die Publizierenden die URL für den Feed.

Das Problem

Ich nutze auf meinem N900 gPodder in der Asbach-Version 2.20, da es keine neuere Version für Maemo auf dem N900 gibt. Nun gibt es keine Funktion, die sich „Link zum Podcast ändern“ oder „URL anpassen“ oder ähnlich heißt. Die Tatsache, so etwas zu bearbeiten, ist schlicht nicht möglich. Man kann den Podcast natürlich mit der neuen URL hinzufügen, wird allerdings eine URL angegeben, die auf Feedburner zeigt, wird diese automagisch angepasst, was ja nicht gewollt ist. Gibt man also bspw. www.ngc-ollie.de/feed/podcast an und ich verlinke weiter auf feeds.feedburner.com/ngc-ollies-podcast, steht letzterer Link im gPodder. Ich will aber natürlich immer den ersten Link, denn der wird umgebogen, falls was kaputt ist.

Die Diagnose

Alle Einstellungen, Folgen, usw. werden als SQLite-Datenbank im .config-Ordner gespeichert. Da ich mich bisher nicht mit Datenbanken befasst habe, habe ich mir dbBrowser aus den Maemo-Repositorys installiert und damit die Datei /home/user/.config/gpodder/database.sqlite geöffnet (Terminalriding folgt unten). Darin sind drei Tabellen: channels, episodes und sqlite_master. In der erstgenannten sind die Podcasts und derren Informationen, geordnet nach einer selbst vergebenen Nummer id. Diese muss man wissen, um die Einträge bearbeiten zu können, was man mit dem dbBrowser eigentlich auch tun können sollte. Ich habe mehrfach versucht, die URLs mit dbBrowser zu bearbeiten, allerdings werden meine Änderungen in keinem Eintrag übernommen. Also: Terminal to the rescue! (Ich mache das gerne via ssh und damit von einem kompletten PC mit Tastatur, aber das ist ein anderes Thema.)

Die Lösung

Nun folgt der Teil, vor dem man besser ein Backup der sqlite-Datei machen sollte. sqlite3 ist auf dem N900 automatisch installiert, also Konsole aufmachen und mit sqlite3 /home/user/.config/gpodder/database.sqlite in die Kommandozeile von sqlite wechseln. Hier ist es nun möglich SQL-Befehle, die ich mir schnell zusammengegooglet habe, auszuführen. Mit SELECT * FROM channels; (Semikolon nicht vergessen) wird der gesamte Inhalt von der Podcasttabelle ausgegeben. Leider wird einem fast wörtlich die Kommandozeile vollgekotzt, deswegen lieber dbBrowser nutzen. Der erlösende Befehl lautet nun UPDATE channels SET url=“$URL$“ WHERE id=“$ID$“; , wobei natürlich $URL$ und $ID$ jeweils der neue Link und die vorher ermittelte ID des Podcasts sind. Auch hier wieder Semikolon und Anführungszeichen nicht vergessen. Hat man ssh benutzt, kommt Copypasta zu Hilfe 😉 Da ich alle Links überprüfen wollte, habe ich die Links einzeln geändert, bestimmt ist auch ein massenhaftes Ändern möglich, das bleibt ja euch überlassen, indem ihr mal alle Befehle hintereinander schreibt. Ich wünsche viel Spaß, mir Kommentare, falls was falsch ist und euch viel Erfolg!

Namen sind Schall und Rauch

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In letzter Zeit renne ich immer öfter irgendwelchen B00ns hinterher, die genauso heißen, wie ich, sich aber nicht die korrekte Schreibweise ihrer E-Mail merken können. Da heißt man schon nicht Daniel Müller und trotzdem schlägt hier Spam erster Güte auf. Ob die anderen Namensvetter nur schlecht mit meiner Adresse umgehen oder wirklich gerne in gewissen Partnervermittlungsnetzseiten sind, wäre auch mal interessant zu wissen. Die Tatsache, dass ich auch gleich 5 Mail-Adressen gesichert habe, war im Nachhinein vielleicht keine so gute Idee, aber ich war jung und brauchte die Mailfächer.

Daraus folgen nun zwei Schlüsse:

  1. Ich brauch einen eigenen Mailserver, weil mehr Bonusfeatures und Datenschutz 4TW!
  2. Ich heirate jemanden mit einem einzigartigen Nachnamen und werf meinen weg und die Mailadressen gleich mit.

Das letzte wäre die wohl die Lösung mit dem höchsten AFK-Wert.

Nachtrag, 2h später: Na toll, hab mich in der Wikipedia festgelesen und mir weitere Domain-Gedanken gemacht, um eventuell den richtigen Nachnamen zu wählen…

  • .ca: Da sind die interessanten Domains natürlich schon weg und nicht für Nicht-Kanadier geöffnet.
  • .cc Interessante Domains sind weg
  • .cf ist äh,… theoretisch möglich,… mehr aber nicht.
  • .cg kostet nur 225€ pro Jahr. Ein Schnäppchen.
  • .ch Darüber brauchen wir uns eigentlich nicht unterhalten, die Vergabe und die Konsequenzen sind fast so schlimm wie im Steuersystem. Außerdem ist die Wunschdomain auch schon weg.
  • .ci Nur Drittlevel-Domains, wenn überhaupt.
  • .ck gibt’s nur in 3. Ebene und in der Verbindung co.ck o_O Das ist KEIN Witz! OMGROFLFAIL!!1!
  • .cl Dazu müsste ich in Chile einwandern.
  • .cm Schön für Typos, schön für Snakeoilsoftware-TLD-Blocker 🙁
  • .cn China-TLD!!!!11! DAS wäre ja echt ’ne lustige Domain! Nahahahahahaaaaaa!
  • .co Domain schon weg 🙁
  • .cu Schon wieder Einwandern. Ist auf Kuba ja besonders einfach.
  • .cx Domain weg. Und ein… äh… interessanter Nachname wäre nötig…
  • .cy Auch da wird es schwierig, jemanden mit passendem Nachname zu finden :mrgreen: Aber da muss ausgewandert werden…
  • n.gc wäre der Oberknaller, aber niemand schenkt mir eine eigene TLD-Endung.

SVN-Dokumentenversionskontrolle mit LyX

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Worum geht es denn hier wieder?

LyX erlaubt es automatisch, dass man sein Dokument per SVN, alias Subversion, verwaltet. Coole Sache, denn das ist „Cloudcomputing“ mit echtem Hintergrund, wenn der SVN-Server richtig aufgesetzt und in eigener Hand ist. Ich habe bisher RapidSVN benutzt (ja, ich weiß ihr Puristen, GUI is für DAUs), das ist schön klickibunti und man verkrepelt die Konsolenparameter nicht. Außerdem bleibt die Konsolenhistory schön sauber.

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Lubuntu Notification Deamon Crash

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Bis gerade eben hatte ich das Problem, dass die Standardanzeigen, also die Benachrichtigungsfelder, beim Einloggen in den Lubuntu Standard-Desktop (!) sofort zum Absturz nach der ersten Benachrichtigung führten. Der Bugreport auf Launchpad, der irgendwas von GTK3-Abhängigkeit beim Wechsel des Erscheinungsbilds faselt, hat natürlich keine Anwendung bei mir, weil ich nicht mal das Desktophintergrundbild geändert hatte. Lorem ipsum blablabla, nach einigem googlen muss ich sagen, dass ich absolut nicht verstehe, warum man die Ubuntu-Benachrichtigungen in LXDE einbaut, wenn man ein kleineres Tool hat, das sowieso in 12.10 rein kam. Ergo, bitte folgendes eingeben:

sudo apt-get remove notification-daemon

sudo apt-get install xfce4-notifyd

Und keine Panik, wenn andere Pakete (blueman und lubuntu-desktop) mit rausfliegen. Wenn man die Reihenfolge umkehrt, hat man anscheinend andere Anzeigen. Wer Einstellungen tätigen will:

xfce4-notifyd-config

Es gibt auch Poniys 😉 Danke an Lubuntutips.com für die Ausführungen, ich persönlich halte die ganze Sache für einen „Bug“, der historisch gewachsen ist.