Liebe ISPs:

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Liebe Internetverbinder und Leitungsleger,

In absehbarer Zeit benötige ich einen Internetanschluss. Ich habe sehr übersichtliche Anforderungen:

  • Einsatz eines eigenen Routers.
  • Absehbare Vertragslaufzeit. Wenn es sein muss 12 Monate.
  • Keine Drosselung, keine DPI, Datenspeicherung maximal nach den gesetzlichen Vorschriften.
  • Service auf einer Festnetznummer. Für eine Durchwahl direkt zum technischen Support, der versteht was Sync-Zeiten sind, würde ich sogar Geld bezahlen!
  • Kein PPPoE
  • IPv6 fest, IPv4 egal
  • keine Drosselung, keine Trafficbegrenzung, kein Shaping.
  • Bei Geschwindigkeit lässt sich über den Preis reden. 10 MBit/s sind aber Minimum. Am liebsten (10/10)x n.
  • Keine Werbung, Mitangebote, Adressverkauf, VoIP, $Foo. Pure Ethernet. Alles andere bitte mir überlassen.

So schwer ist es also nicht. Und ich bin nicht der einzige, der dafür echt Kohle raushauen würde. Oder muss ich erst fragen, wer mit mir nen ISP aufmachen würde?

Was ist und wie funktioniert Ethernet?

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Im Rahmen meines Studiums hatte ich die Freude mich mit Netzwerktechnik, genauer Ethernet, zu beschäftigen. Einige Quellen musste ich zusammensuchen und ich lies nicht locker, bis ich alles verstanden habe. Das Ergebnis war ein ausführliches Kapitel, das viele Aspekte über Ethernet anreist und zu schade ist um in irgendeinem Archiv zu verstauben. Ich würde mich sehr über Feedback jeder Art freuen, Korrekturen sind genauso gerne gesehen, wie Lob oder konstruktive Kritik (alles innerhalb der Datendiktatur).

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Broken by design

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[RAGE] Ok, ich brauche eine Winzigweich-Software, weil ich die Sourcen nicht habe, bzw. diese vielleicht portieren muss. Großzügigerweise darf ich als Student diesen binären Müll kostenlos leechen, ich fasse hier kurz (i lol’d) den Workflow zusammen:

  1. Über die RZ-Homepage authentifizieren.
  2. Im Shop authentifizieren.
  3. Name und Nachname zusätzlich eingeben und M$ in den Rachen schmeißen
  4. Produkt wählen und bestätigen (Bis hierhin noch ok und nachvollziehbar, sollen ja nur Studenten drauf zugreifen und Online-SW-Shops sind per default zum Verbrennen)
  5. Warenkorb anwählen
  6. Auswahl bestätigen
  7. Bestellung bestätigen.
  8. Auftrag bestätigen.
  9. JA VERDAMMT NOCHMAL (Zitat)
  10. Downloadmanager runterladen.
  11. Downloadmanager (Secure Downoad Manager „SDM“, I lol’d again) installieren
  12. SDM starten.
  13. Meldung „Active Scripting ist deaktiviert“ schwafel, schwafel…
  14. IE starten
  15. Im IE im Einstellungsmenü die Sicherheits-Ebenen-Einstellungen suchen
  16. Im IE im Einstellungsmenü in den Sicherheits-Ebenen-Einstellungen die Activ-Script-Einstellungen suchen
  17. Ja klicken
  18. Alle Fenster schließen.
  19. SDM neu starten
  20. Einstellungen vornehmen
  21. Download starten
  22. Download pausieren, weil nichts passiert
  23. SDM neu starten wegen Absturz
  24. Dieses Blogpost schreiben, obwohl ich mit 8MB/s runterladen könnte
  25. Warten.
  26. Aktuell bin ich bei dem Schritt um installieren zu können. Ich habe keine Lust dies zu tun.

Liebe Softwarefirmen. Ich als Benutzer möchte sowas eingeben wie

sudo apt-get install microsoftcrap

Ende. Mehr nicht. Wenn schon DRM drauf muss, dann vielleicht noch sowas wie ein Verify-Account. Für die OberDAUs dann vielleicht noch eine speziell generierte Installationsroutine mit Klickibuntifenster. Aber ein IE-Frame in einem Downloader, der eine ISO-Datei läd. Ich weiß, was der macht und gehöre damit vielleicht zu 20% eurer Anwender. Davon abgesehen, dass dieses Konzept bei iTunes schon Schrott war. Wenn alles bei euch so funktioniert, wünsche ich euch den Untergang, Apple macht das wohl schon von alleine. Ich will nicht wissen, wie man bei euch in der Kantine isst. [/RAGE]

Mein erster Ausflipp-Post. Ich bin stolz auf mich.

 

Update1: Inzwischen ist alles installiert und ich mache die Änderungen im System und IE rückgängig. Während der ganzen Prozedur habe ich auf einem anderen Computer einen weiteren Kompiler installiert, ein OS-Projekt debuggt und angewendet. Mal als Zeitvergleich.

Update2, 3 Tage später: Ich brauche schon wieder Microsoft-Zeug, wieder SDM, wieder Abstürze. Euch ist schon klar, dass da ein HTML-Wrapper ein IE-Frame aufmacht, wenn man auf den Internetlink klickt. Oh, äh, ich meinte die mordmoderne unendlich harte SDX-Hyperthread-Multiform-secure-Datei, die man mit jedem Editor bearbeiten kann und nur nen HASH-Wert enthält. HERGOTTNOCHMAL, euren CRC-Check hättet ihr auch in den Installer packen können, oder besser, gleich nen Web-Download-Installer bauen, fertig. MAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAN! Ich sitz hier an einem Gigabit-Backbone und die Scheisse bleibt schon wieder bei 99% stehen. ZUM 8. (!!!!!!!!) MAL. 18Gigabyte Traffic für NIX. Brot kann wenigstens schimmeln. Erstmal wieder Ragequiten!

API FTW

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Fefe’s Blog hat bei mir für einen echten Lacher gesorgt. Man mag über die HTML5-Media-Initiative denken, was man will (ich finde sie bis auf die Patenttrollerei großartig), aber so eine „Definition“ hatte ich gerade bei Mozilla nicht erwartet. Damit das nicht verschwindet, zitiere ich mal:

MethodsName & Arguments: canPlayType(in DOMString type)

Return: DOMString

probably: if the specified type appears to be playable.

maybe: if it’s impossible to tell whether the type is playable without playing it.

The empty string: if the specified type definitely cannot be played.

:mrgreen: Könnte auch eine Handwerker-API sein: „Wir kommen zwischen 8 und 18 Uhr am Montag.“

Kleine ernsthafte Anmerkung noch zum Schluss: Das ist ein Wiki, könnte also auch ein vorgezogener 1.April oder ein Troll sein und den Quelltext hab ich auch nicht gesehen. Aber die Tatsache, dass ein String zurückgegeben wird finde ich alleine schon nicht so prall, dafür war der Lacher um so größer.

Den vollen Pfad in der Konsole anzeigen (Tcsh)

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Ich muss mich „geschäftlich“ mit der T-C-Shell (auch TC-Shell oder kurz tcsh) auseinandersetzen. Die Voreinstellungen waren… nicht so, wie ich es gewohnt war, vor allem das Abkürzen des Pfades vor der Eingabe war sehr unpraktisch. Jeder, der schon mal Software (oder vergleichbares) geschrieben hat, hat in der Regel mehrere Ordner, die gleich heißen können (src ist der Klassiker) und so ist eine eindeutige Zuordnung, welche Shell nun wo ist, kaum möglich. Ich wollte also statt der Aufteilung
[ngc-ollie@server src]$
lieber die gewohnte bash-Struktur:
ngc-ollie@server:˜/src$
Eine stundenlange Googlesuche brachte mich endlich auf die Lösung, die sich gut versteckte, da ich die wichtigen Schlüsselwörter mal wieder nicht kannte. Deswegen hier eine prinzipielle Vorgehensweise, wie man das Aussehen der Eingabezeile ändert:

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LaTeX, LyX, TeX Live und wie sie alle heißen…

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Ich will meine kreative Phase nutzen und mal auf die schnelle wichtige Tipps für LyX notieren, die ich hier bereits angekündigt habe.Es dreht sich hier um LyX, eine „Quasi-GUI“ für LaTeX und für mich die einfachste und schnellste, aber auch flexibelste Art, Dokumente eindeutig zu erstellen. Also genau das Gegenteil zu Word und Libre-/OpenOffice und sofort verwendbar, wenn eine Vorlage in TeX oder LyX vorhanden ist. Da die ganzen Sachen, die ich notiert habe, sehr speziell sind, müsst ihr erst mal hier draufklicken: Continue reading

Ubuntu, LXDE und ein iBook

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iBook G4

Apple iBook G4

Aufgrund einer großzügigen Spende bin ich nun doch im Besitz einer apfeligen Hardware, wogegen ich mich ja normal aus politisch

en Gründen sträube. Da diese Hardware aber nichts mehr mit Firmenpolitik zu tun hat und noch ein echter Apple ist, habe ich das Geschenk angenommen.

Zu den Details: Vor mir liegt ein 2004er 12″-iBook G4, leider mit der kleinen Grafikkarte und Alibiakku, dafür eben mit PowerPC und ohne dieses Intel-x86-64-Trivial-Zeug. Wenn Microsoft-Software nicht läuft, ist das schon mal ein gutes Indiz. Allerdings hat die Installation von *ubuntu ein paar Tücken. Da mir nach 4 Wochen benutzen bereits die Festplatte verstorben ist, kann ich ein Lied von den Pferdefüßen singen. Ich habe mich für Lubuntu 12.04 entschieden, weil schneller als Unity und doch ist man daheim.

1. Vorabinfos Continue reading

USB 3.0 Treiber unter Windows7

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Man nehme:

  • Einen Rechner mit einigen PCI-Express-Steckplätzen
  • Windows 7
  • Eine PCIe-Karte mit dem „nagelneuen“ USB3.0-Standart zur Erweiterung zu schnellen Backups der internen Platten
  • Ergebnis: PROBLEM!

Aber gehen wir der Reihe nach. Wenn man seine Kiste daheim mit USB 3.0 erweitern will, ist die Auswahl an Erweiterungssteckkarten nicht gerade groß, zumindest als ich mir meine gekauft habe. Meine Wahl fiel auf die einzige Karte, die mit gleich vier Anschlüssen ins Feld zog, die „Delock 89248 PCIe USB3.0“ mit einem VIA-Chipsatz, genauso wie mein Motherboard für USB 2.0.

(Vorweg genommen, Ubuntu unter dem 2.6.bla-Kernel hat die Karte ohne auch nur ein Problem zu melden akzeptiert, ebenso wie „Parted Magic“ in der Version 6. Wer tanzt aus der Reihe? Windows!)

Startet man Windows nach dem Einbau sind erst einmal alle USB-, inklusive der „normalen“ Anschlüsse auf Motherboard und Co. tot. Dass man dann natürlich seine USB-Maus und USB-Tastatur nicht mehr nutzen kann, ist irgendwie zweitrangig. :-/ Man kann Windows da noch irgendwie verzeihen, weil es erst die Treiber für das neue USB-Protokoll laden muss, aber es ginge auch anders. Wenn man nun wieder eine PS2-Garnitur aufgetrieben hat, folgt die Treiberinstallation, die Windows nur mit Gewalt akzeptiert. Das heißt: Man legt die Treiber-CD ein oder läd sich die Software beim Hersteller runter, geht in den Gerätemanager und bei den Icons mit Ausrufezeichen gibt man den Pfad der Treiber an. (Rechtlick → Eigenschaften → auf den Tab „Treiber“ wechseln → Treiber aktualisierenAutomatische Netzsuche ist egal → Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installierenDiese Quellen nach dem zutreffendstem Treiber durchsuchen wählen → nun die entsprechende Option wählen und den Pfad angeben.

Aber die Sache ist noch nicht vorbei, wir reden schließlich von einem Microsoft-System. Als modernes OS installiert Windows nun alle Treiber, auch für die anderen Ports, die noch ohne sind. Das gilt natürlich auch für die bisher deaktivierten USB2.0-Komponenten. Nach einem Neustart wird die USB-Tastatur wohl immer noch nicht gehen, also nutzte ich einen kleinen Systemcheck. Meine USB3.0-Platte wurde korrekt an allen Anschlüssen der Karte erkannt, alle USB2.0 oder 1.1-Geräte nicht. Ergo wieder in den Gerätemanager und bei den USB-Komponenten, die nun noch ein Ausrufezeichen haben, dort muss man wieder MANUELL den vorhanden USB2.0-Treiber angeben. Man wühlt sich also durch folgende Untermenüs, vielleicht kommt dem einen oder anderen irgendwas bekannt vor: (Rechtlick → Eigenschaften → auf den Tab „Treiber“ wechseln → Treiber aktualisieren → Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren → Nicht suchen, sondern den zu installierenden Treiber selbst wählen. → in der folgenden Liste sollten nun 2 Treiber auftauchen. Einer davon ist der 2.0-, einer der 3.0-Treiber. Wenn es nicht eindeutig dransteht, viele Optionen gibt es ja nicht, zumal der bisher verwendete i.d.R. markiert ist. Einfach mal den anderen ausprobieren. Mir hat das sehr geholfen.

Ich persönlich vermute, dass Win7 nicht richtig zwischen dem VIA-Chip für USB 2.0 und dem VIA-Chip für USB 3.0 unterscheiden konnte. Schade, ich denke nämlich, dass ein Treiber, der nicht funktioniert vielleicht nicht der richtige ist. Vor allem, wenn man als System noch einen zweiten Treiber hat. Plug-and-Play ist irgendwie anders…

Genug der Software-Schelte, wenn auch nur eine Person dadurch seine DELOCK-Karte richtig installieren kann, hat sich das Geschreibsel hier schon gelohnt.

Belegte COM-Ports: COM3 (bereits belegt)

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Occupy COM-Port! oder: Einmal zwei belegte COMs mit Schinken. SCHINKEN! Hier findet man leckere VCPs für Windows XP.

Im Rahmen meiner Arbeit musste ich gleich mehrere COM-Ports virtuell belegen. [Nerd-Bereich] Ich hatte einige Entwicklungsboards, die eine USB-Virtual-Com-Port-Brücke benutzten um eine UART zu emulieren. Es wurde der CP210x USB to UART Bridge Virtual COM Port (VCP) Chip von Silican Labs benutzt. [/Nerd-Bereich]

Wenn man eben im Rahmen seiner fleißigen Arbeit anfängt die Kabel an- und abzustecken, wird der Port weiter als belegt angezeigt und bei zwei Boards kommt eine Windows-XP-Dose schnell an seine Grenzen. Man kann die Ports aber wieder freischalten, indem man mit RegEdit die Registrierung bearbeitet. Die Lösung erfolgte über Google und führte mich zu diesem Eintrag in einem Forum, danke schon mal dafür. Damit die Lösung nicht wegkommt, schreibe ich sie hier nochmal auf.

  1. RegEdit öffnen. Für b00nS: „Start“ –> „Ausführen“ –> in das Feld „regedit“ eingeben, ohne Anführungszeichen
  2. Spätestens nun alle Geräte, die evtl. einen COM-Port belegen sicherheitshalber abziehen.
  3. Nun in den Schlüssel (das „Verzeichnis“) HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\COM Name Arbiter gehen
  4. Auf der linken Seite erscheint der Eintrag ComDB vom Typ REG_BINARY. Das ist ein 32 Byte breiter HEX-Code. Wer keine Ahnung hat, was hexadezimal bedeutet liest sich bitte auf dem Wiki schlau, dort ist auch eine Tabelle vorhanden.
  5. Nun ein Doppelklick auf ComDB zum editieren. Man sieht nun die Belegung der COM-Ports. ist die erste Zahl bspw. eine 7, so sind Port 2,3 und 4 belegt. COM1 ist frei.
  6. Wer sicher weiß, dass alle Ports nicht belegt sind, weil alle Programme zu sind und alle Geräte aus, trägt überall eine ‚0‘ ein.
  7. Tadaaaaa. Freude schöner Götterfunken, viel Spaß bei der Neubelegung.

Ich übernehme KEINERLEI Haftung für Schäden am System oder an Geräten, jeder, der an der Registry rumbastelt, sollte wissen, was er tut und immer ein Backup parat haben. Einen angenehmen COM-Port noch!