Logitech Unifying unter Linux

Flattr this!

Ich nutze mehrere Geräte von Logitech als Frontend und hatte bisher das Problem, dass nur Windows an den Unifyingeinstellungen herumspielen konnte. Unifying ist die Möglichkeit mit nur einem USB-Dongle alle Geräte zu benutzen. Somit habe ich immer die gleichen Tastaturen und Mäuse an unterschiedlichen Geräten. Aber wer googlen kann ist klar im Vorteil: Mit dieser Anleitung ist es unter Ubuntu viel einfacher:

  1. Installiert dieses zusätzliche PPA: ppa:daniel.pavel/solaar
  2. sudo apt-get update
  3. Installiert das Tool „solaar“ (sudo apt-get install solaar)
  4. Haltet eine Ersatztastatur oder Maus bereit, wenn ihr euren bisherigen Geräte abstecken müsst
  5. Alles weitere erklärt euch das Programm, das auch oben in der Leiste auftaucht und den Batteriestand anzeigt.

Hier ist das Git-Repo, alles unter GNU veröffentlicht, copyright.

Den vollen Pfad in der Konsole anzeigen (Tcsh)

Flattr this!

Ich muss mich „geschäftlich“ mit der T-C-Shell (auch TC-Shell oder kurz tcsh) auseinandersetzen. Die Voreinstellungen waren… nicht so, wie ich es gewohnt war, vor allem das Abkürzen des Pfades vor der Eingabe war sehr unpraktisch. Jeder, der schon mal Software (oder vergleichbares) geschrieben hat, hat in der Regel mehrere Ordner, die gleich heißen können (src ist der Klassiker) und so ist eine eindeutige Zuordnung, welche Shell nun wo ist, kaum möglich. Ich wollte also statt der Aufteilung
[ngc-ollie@server src]$
lieber die gewohnte bash-Struktur:
ngc-ollie@server:˜/src$
Eine stundenlange Googlesuche brachte mich endlich auf die Lösung, die sich gut versteckte, da ich die wichtigen Schlüsselwörter mal wieder nicht kannte. Deswegen hier eine prinzipielle Vorgehensweise, wie man das Aussehen der Eingabezeile ändert:

Continue reading

USB 3.0 Treiber unter Windows7

Flattr this!

Man nehme:

  • Einen Rechner mit einigen PCI-Express-Steckplätzen
  • Windows 7
  • Eine PCIe-Karte mit dem „nagelneuen“ USB3.0-Standart zur Erweiterung zu schnellen Backups der internen Platten
  • Ergebnis: PROBLEM!

Aber gehen wir der Reihe nach. Wenn man seine Kiste daheim mit USB 3.0 erweitern will, ist die Auswahl an Erweiterungssteckkarten nicht gerade groß, zumindest als ich mir meine gekauft habe. Meine Wahl fiel auf die einzige Karte, die mit gleich vier Anschlüssen ins Feld zog, die „Delock 89248 PCIe USB3.0“ mit einem VIA-Chipsatz, genauso wie mein Motherboard für USB 2.0.

(Vorweg genommen, Ubuntu unter dem 2.6.bla-Kernel hat die Karte ohne auch nur ein Problem zu melden akzeptiert, ebenso wie „Parted Magic“ in der Version 6. Wer tanzt aus der Reihe? Windows!)

Startet man Windows nach dem Einbau sind erst einmal alle USB-, inklusive der „normalen“ Anschlüsse auf Motherboard und Co. tot. Dass man dann natürlich seine USB-Maus und USB-Tastatur nicht mehr nutzen kann, ist irgendwie zweitrangig. :-/ Man kann Windows da noch irgendwie verzeihen, weil es erst die Treiber für das neue USB-Protokoll laden muss, aber es ginge auch anders. Wenn man nun wieder eine PS2-Garnitur aufgetrieben hat, folgt die Treiberinstallation, die Windows nur mit Gewalt akzeptiert. Das heißt: Man legt die Treiber-CD ein oder läd sich die Software beim Hersteller runter, geht in den Gerätemanager und bei den Icons mit Ausrufezeichen gibt man den Pfad der Treiber an. (Rechtlick → Eigenschaften → auf den Tab „Treiber“ wechseln → Treiber aktualisierenAutomatische Netzsuche ist egal → Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installierenDiese Quellen nach dem zutreffendstem Treiber durchsuchen wählen → nun die entsprechende Option wählen und den Pfad angeben.

Aber die Sache ist noch nicht vorbei, wir reden schließlich von einem Microsoft-System. Als modernes OS installiert Windows nun alle Treiber, auch für die anderen Ports, die noch ohne sind. Das gilt natürlich auch für die bisher deaktivierten USB2.0-Komponenten. Nach einem Neustart wird die USB-Tastatur wohl immer noch nicht gehen, also nutzte ich einen kleinen Systemcheck. Meine USB3.0-Platte wurde korrekt an allen Anschlüssen der Karte erkannt, alle USB2.0 oder 1.1-Geräte nicht. Ergo wieder in den Gerätemanager und bei den USB-Komponenten, die nun noch ein Ausrufezeichen haben, dort muss man wieder MANUELL den vorhanden USB2.0-Treiber angeben. Man wühlt sich also durch folgende Untermenüs, vielleicht kommt dem einen oder anderen irgendwas bekannt vor: (Rechtlick → Eigenschaften → auf den Tab „Treiber“ wechseln → Treiber aktualisieren → Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren → Nicht suchen, sondern den zu installierenden Treiber selbst wählen. → in der folgenden Liste sollten nun 2 Treiber auftauchen. Einer davon ist der 2.0-, einer der 3.0-Treiber. Wenn es nicht eindeutig dransteht, viele Optionen gibt es ja nicht, zumal der bisher verwendete i.d.R. markiert ist. Einfach mal den anderen ausprobieren. Mir hat das sehr geholfen.

Ich persönlich vermute, dass Win7 nicht richtig zwischen dem VIA-Chip für USB 2.0 und dem VIA-Chip für USB 3.0 unterscheiden konnte. Schade, ich denke nämlich, dass ein Treiber, der nicht funktioniert vielleicht nicht der richtige ist. Vor allem, wenn man als System noch einen zweiten Treiber hat. Plug-and-Play ist irgendwie anders…

Genug der Software-Schelte, wenn auch nur eine Person dadurch seine DELOCK-Karte richtig installieren kann, hat sich das Geschreibsel hier schon gelohnt.

Belegte COM-Ports: COM3 (bereits belegt)

Flattr this!

Occupy COM-Port! oder: Einmal zwei belegte COMs mit Schinken. SCHINKEN! Hier findet man leckere VCPs für Windows XP.

Im Rahmen meiner Arbeit musste ich gleich mehrere COM-Ports virtuell belegen. [Nerd-Bereich] Ich hatte einige Entwicklungsboards, die eine USB-Virtual-Com-Port-Brücke benutzten um eine UART zu emulieren. Es wurde der CP210x USB to UART Bridge Virtual COM Port (VCP) Chip von Silican Labs benutzt. [/Nerd-Bereich]

Wenn man eben im Rahmen seiner fleißigen Arbeit anfängt die Kabel an- und abzustecken, wird der Port weiter als belegt angezeigt und bei zwei Boards kommt eine Windows-XP-Dose schnell an seine Grenzen. Man kann die Ports aber wieder freischalten, indem man mit RegEdit die Registrierung bearbeitet. Die Lösung erfolgte über Google und führte mich zu diesem Eintrag in einem Forum, danke schon mal dafür. Damit die Lösung nicht wegkommt, schreibe ich sie hier nochmal auf.

  1. RegEdit öffnen. Für b00nS: „Start“ –> „Ausführen“ –> in das Feld „regedit“ eingeben, ohne Anführungszeichen
  2. Spätestens nun alle Geräte, die evtl. einen COM-Port belegen sicherheitshalber abziehen.
  3. Nun in den Schlüssel (das „Verzeichnis“) HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\COM Name Arbiter gehen
  4. Auf der linken Seite erscheint der Eintrag ComDB vom Typ REG_BINARY. Das ist ein 32 Byte breiter HEX-Code. Wer keine Ahnung hat, was hexadezimal bedeutet liest sich bitte auf dem Wiki schlau, dort ist auch eine Tabelle vorhanden.
  5. Nun ein Doppelklick auf ComDB zum editieren. Man sieht nun die Belegung der COM-Ports. ist die erste Zahl bspw. eine 7, so sind Port 2,3 und 4 belegt. COM1 ist frei.
  6. Wer sicher weiß, dass alle Ports nicht belegt sind, weil alle Programme zu sind und alle Geräte aus, trägt überall eine ‚0‘ ein.
  7. Tadaaaaa. Freude schöner Götterfunken, viel Spaß bei der Neubelegung.

Ich übernehme KEINERLEI Haftung für Schäden am System oder an Geräten, jeder, der an der Registry rumbastelt, sollte wissen, was er tut und immer ein Backup parat haben. Einen angenehmen COM-Port noch!