Weitergären, hier gibt es nichts zu geniesen, weitergären!

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Ich kam heute in den Genuss, die aktuelle Folge von Not Safe For Work 63 zu hören. Und im Rahmen des regelmäßigen Probeschmatzens ind die Ohrmuscheln des Hörers vielen viele Empfehlungen, die ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, beziehungsweise erweitern kann, besonders in Richtung Bier.

Zur Sprache kam das Mahrs Bräu, das nach aktuellem Stand das leckerste Bier aus der Bamberger Bier-Szene ist. Ich schreibe absichtlich „lecker“, denn ob es das beste ist, weiß ich nicht. Ich kenne die Firma nicht :> Außerdem muss ich es auf das Keller- und das untergärige Bier einschränken, denn ich bin kein Weizenfreund, ich klammer damit ein breites Spektrum aus. Generell muss ich zu bedenken geben, dass ich im Monat selten mehr als ein Bier trinke. Damit liegen etliche Wochen zwischen den einzelnen Proben der gefühlten 500Mrd. Biersorten, die es um/in Bamberg gibt, und ein vollständiges Durchprobieren ist einer Lebensaufgabe sehr nahe. Deswegen habe ich zusätzlich zum Weizen-Ausschluss auch die Pilssorten links liegen lassen, weil ich vorerst kein gesteigertes Interesse am „Standardbier“ habe, wenn es so eine Auswahl gibt. Aber ich schweife ab.

Spezi-keller mit Ausblick

Spezi-Keller-Ausblick (aus Wikipedia)

Natürlich habe ich schon Rauchbier probiert, das MUSS man ja gemacht haben, wenn man in Paris ist, geht man ja auch zum Eiffelturm. Diese fränkische Spezialität polarisiert sehr stark und ich kann das verstehen, auch ich mag es nur, wenn ich wirklich Lust dazu habe. Aber jedem, der sofort ins Schlenkerla rennt sei gesagt: Wenn es dir zu „kantig“ schmeckt und das Wetter passt, dreh auf dem Absatz rum und probier das Spezial auf dem Spezi-Keller, das lohnt sich.

Wir saßen so wie auf diesem Bild mit vielen fremden Personen in der Sonne, mussten fast eine Stunde auf Getränke warten (Touris hatten den Service ge-dDoSt) und es war jede Sekunde wert. Wer den Rauchgeschmack nicht mag, bestellt ebenfalls „A U“ (das untergärige) und macht ebenfalls nichts Falsches.

Wer es richtig herb mag, dem sei das Herrenpils von Keesmann angeraten. Das schmeckt richtig herb, ohne trocken zu werden. Alle anderen haben wenig davon. Außerdem ging mir noch ein Festbier des Stegaurachers Hausbräu durch die Hände. Auch eine Empfehlung, wenn auch nicht ganz so rund wie das U vom Mahrs.

Ich werde hier nach und nach noch weitere Bierkritiken einpflegen, aber wie schon beschrieben, bei meinem Konsumverhalten kann dies noch Jahrzehnte etwas dauern.